Google voll ausreizen. Das Google- Prinzip verstehen. Wie beliebt bin ich? Nur auf bestimmten Seiten suchen. Gefährliche Suchbegriffe.

 
Google voll ausreizen.
Was wäre das Internet ohne Suchmaschinen? Ein großer Haufen ungeordneter Informationen, in dem sich nur schwerlich etwas finden ließe. Doch dank Google und Co. ist es heute zum Glück möglich, zu praktisch jedem beliebigen Thema etwas im Netz zu finden. Doch wie suche ich richtig, um nicht von irreführenden Ergebnissen erschlagen zu werden? Google gibt jede Menge Hilfestellungen, genau das Passende zu finden – man muss sie nur nutzen.

Das Google- Prinzip verstehen.
Die Idee der Google- Erfinder ist dabei relativ einfach. Websites werden nach ihrer Relevanz geordnet: Je mehr Links andere Webseiten auf ein Angebot setzen, desto "wichtiger" ist die Seite aus Sicht von Google und desto höher taucht sie auch in der Ergebnisliste auf. Diese Suchlogik ist der Hauptgrund, warum Google oft treffsicherer ist als viele andere Suchmaschinen. Was viele nicht wissen: Begriffe lassen sich mit ein paar Spezialbefehlen eingrenzen und sehr genau fassen. Wer die Google- Tricks kennt, findet zum Beispiel im Handumdrehen MP3- Dateien, Stadtpläne, Lexikon-Einträge oder die passende Zugverbindung.

Wie beliebt bin ich?
Das Google- Geheimnis – und der Vorsprung gegenüber anderen Suchmaschinen – besteht darin, Internetseiten nicht einfach blind zu katalogisieren, sondern gleichzeitig auch noch eine Wertung zu vergeben. Google macht das so: Je mehr Links auf eine Seite gesetzt sind, desto höher ist die Relevanz, der so genannte PageRank einer Seite. Eine gute Idee, denn wenn viele Menschen Verweise auf eine Seite setzen, dann muss eben diese Seite eine wichtige Informationsquelle sein. Der Spieß lässt sich aber auch umdrehen: Sie können kontrollieren, wie viele und welche Links auf eine beliebige Seite verweisen; zum Beispiel auf ihre eigene Homepage.

Nur auf bestimmten Seiten suchen.
Vielleicht geht Ihnen das auch öfter so: Sie haben auf einer bestimmten Internetseite etwas gesehen, können es beim erneuten Besuch der Seite aber partout nicht wieder finden. Was jetzt? Google bietet eine Lösung an, denn mit Hilfe der Suchmaschine können Sie sich auf einzelne Seiten konzentrieren. Es wird dann nur die von ihnen angegebene Seite nach dem gewünschten Suchbegriff durchforstet – entsprechend übersichtlicher ist auch die Ergebnisliste.

Die Gefahr durch Suchmaschinen, sollten aber auch berücksichtigt werden.
Am riskantesten ist die Suche nach Webseiten, die "free Screensavers" (kostenlose Bildschirmschoner) anbieten. Knapp zwei Drittel aller Webseiten, die bunte Bildschirmverhübscher zum Download anbieten, sollen nach Angaben den PC des Surfers mit Spyware verseuchen.

Gefährliche Suchbegriffe.
Am "gefährlichsten" sind Suchbegriffe, die mit Freeware und Tauschbörsen-Software zusammenhängen. Die TOP 5 der gefährlichen Begriffe lautet: free Screensavers (gratis Bildschirmschoner), Bearshare, Screensavers (Bildschirmschoner), Winmx, limewire
Aber auch weniger verfängliche Begriffe führen Surfer auf mit Spyware verseuchte Seiten: "download Messenger" gehört ebenso dazu, wie "free music", "free mp3" oder "free ringtone" (gratis Klingelton).

Spyware vereint Programme, die Informationen über PC-Nutzer wie etwa persönliche Daten und Surfgewohnheiten ausspionieren. Oft wird Spyware verwendet, um Produkte scheinbar kostenlos anzubieten. Da es sich um gewöhnliche Programme handelt, greifen die üblichen PC-Schutzmechanismen nicht. Zunehmend wird Spyware auch über Trojaner und Würmer verbreitet.

Als Adware bezeichnet man Freeware, die über die Einblendung von Werbung finanziert wird. Die Programme machen in der Regel keinen Hehl daraus, was ihre Absicht ist und bitten den Anwender vor der Installation um Erlaubnis. Da es aber Anwendungen gibt, die zugleich Adware und Spyware sind, stehen alle Vertreter der Klasse Adware unter dem generellen Verdacht, Spyware zu sein.

Phishing. Das klingt nach fischen gehen - und genau so ist es auch. Das Wort setzt sich aus "Password" und "fishing" zusammen, zu Deutsch "nach Passwörtern angeln". Die Verbreitung von Phishing erfolgt über gefälschte Inhalte, die        Emails und Webseiten bestimmter Firmen zum Verwechseln ähnlich sehen, aber persönliche Daten wie etwa Kreditkarteninformationen und Passwörter ausspionieren.
 
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